Die ersten Sitzungen

-    Seit 1.4.2017 muss vor Beginn der Probatorik mindestens 1 psychotherapeutische Sprechstunde stattfinden. Diese findet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung statt (→ s. Kontakt). Bei Erwachsenen sind bis zu 3 Termine, bei Kinder und Jugendlichen bis zu 5 Termine à 50 Minuten möglich. Sie dient der Abklärung eines weiteren Behandlungsbedarfs. Die anschließende Weiterbehandlung im Rahmen einer regulären Therapie oder einer Akutbehandlung (bis zu 12 Sitzungen) ist aber nur bei freien Behandlungsplätzen möglich.
-    I.d.R. übernehmen die Krankenkassen die Kosten für bis zu 4 probatorische Sitzungen. Während dieser ersten Sitzungen entscheiden Patient*in und Therapeut*in gemeinsam, ob eine Behandlung stattfinden soll. Neben einer Problem-/Verhaltensanalyse dienen diese Sitzungen v.a. auch der Frage, ob eine gute therapeutische Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in aufgebaut werden kann, also „ob die Chemie stimmt“.
-    Therapiemotivation bedeutet nicht gleichzeitig Veränderungsmotivation! Deren Abklärung und eine aktive Mitarbeit (auch zwischen den Sitzungen) sind deshalb zentrale Voraussetzungen für die Aufnahme und den Erfolg einer Psychotherapie.